Task Force: Abbruch des Spielbetriebs in der 2. Bundesliga

30.04.21

Die vom Präsidium des DHB eingesetzte Task-Force-Bundesliga hat am Donnerstagabend über die weitere Fortführung der 2. Bundesliga Feld beraten. Das zur Vorbereitung der Sitzung bei den Vereinen eingeholte Meinungsbild hat ergeben, dass die Zustimmung zur Fortführung der 2. Bundesliga unter den Vereinen zuletzt deutlich gesunken ist.

Auch wenn sich zurzeit insgesamt noch eine knappe Mehrheit der Vereine für die Fortführung des Spielbetriebs ausspricht, hat die Task-Force-Bundesliga einstimmig dafür votiert, die Saison abzubrechen. Maßgeblich für diese Entscheidung sind neben dieser schwindenden Bereitschaft der Vereine und Spieler*innen der 2. Bundesliga, den Spielbetrieb fortzuführen bzw. wieder aufzunehmen, und der Entwicklung der Pandemie auch der Umstand, dass in verschiedenen Regionen und Städten es weiterhin keine rechtliche Erlaubnis zur Aufnahme des Trainings- und Spielbetriebs gibt und dafür auch keine klaren Perspektiven bestehen.

Der Entschluss bedeutet konkret: Dem Sportausschuss des DHB wird vorgeschlagen, die für das kommende Wochenende (1./2. Mai) angesetzten Meisterschaftsspiele der 2. Bundesliga abzusetzen. Ferner wird den zuständigen Gremien des DHB empfohlen, dass in dieser Saison keine weiteren Meisterschaftsspiele der 2. Bundesliga mehr ausgetragen werden. Die Task-Force-Bundesliga wird in der kommenden Woche erneut zusammenkommen und einen Vorschlag erarbeiten, wie mit der abgebrochenen Saison umzugehen ist.

„Beim Deutschen Hockey-Bund bedauern wir, dass die allgemeine Entwicklung der Pandemiesituation eine solche Entscheidung nötig macht“, so Henning Fastrich, DHB-Vizepräsident Bundesligen. „Ich möchte allen Beteiligten in den Vereinen und Verbänden danken, die daran gearbeitet haben, auch das Zweitliga-Hockey trotzdem möglich zu machen. Wir bedanken uns auch bei allen Kommunen, Städten und Institutionen, die uns darin unterstützt haben“.

Quelle: Presseinformation Deutscher Hockey-Bund
Foto: HOCKEYLIGA e.V. / sports-gallery.de (Hans Kramhöller)