Oskar Deecke im Interview zum Stand der Zielgruppenanalyse

16.11.20

„Unsere eigenen Erwartungen sind bereits übertroffen!“

Initiator Oskar Deecke spricht im Interview auf bundesliga.hockey über den aktuellen Stand der Zielgruppenanalyse, die Hintergründe der Umfrage, seine Erwartungen und den Projekterfolg.

Die Zielgruppenanalyse läuft jetzt seit 14 Tagen. Wie viele Leute haben denn schon mitgemacht und wie zufrieden bist du mit dieser Anzahl?
Aktuell sind schon knapp 2000 Antworten eingegangen. Mit dieser Anzahl in nur zwei Wochen sind wir wirklich mehr als zufrieden. Bereits ab 500 ausgefüllten Fragebögen lässt sich eine vernünftige Auswertung machen, wir haben uns intern 1000-1500 als Ziel gesetzt. Sprich, unsere eigenen Erwartungen sind bereits übertroffen.

Braucht ihr dann überhaupt noch weitere Teilnehmer?
Ja, auf jeden Fall! Denn je mehr Leute mitmachen, desto detaillierter und aussagefähiger sind die Ergebnisse.

Habt ihr euch bereits die Ergebnisse angeguckt bzw. kannst du uns einen Zwischenstand geben?
Nein, das haben wir nicht und das wäre auch unseriös, weil die Umfrage noch im Gange ist. Das einzige, was wir sehen können, ist die Altersstruktur der Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Hier lässt sich ablesen, dass wir bei den Jugendlichen noch zulegen können.

Es wurde bereits Kritik geäußert, dass die Umfrage verhältnismäßig lang sei und bei gewissenhafter Beantwortung etwa 10-20 Minuten Zeit in Anspruch nimmt. Was entgegnest du darauf?
Man muss sich vor Augen führen, dass dies die erste Zielgruppenanalyse Hockey-Deutschlands ist. Wir brauchen eine gute Grundlage für einen ersten Überblick und daher müssen wir so viele Themenfelder abfragen. Bei Folgeanalysen werden wir dann spezifischere Fragen stellen, die dann auch schneller zu beantworten sind.

Ihr habt ganz bewusst auch Hockey-Fachfremde zur Teilnahme aufgerufen. Warum das?
Das Ziel des HOCKEYLIGA e.V. ist es, den Hockeysport präsenter und mehr publik zu machen. Dafür ist es natürlich enorm wichtig zu wissen, wie Nicht-Hockey-Affine denken und wie diese den Hockeysport momentan wahrnehmen. Die Analyse sehen wir als Teil der Kommunikation nach außen und mitunter als ersten Touchpoint bei denjenigen, die vielleicht noch nichts von unserer schönen Sportart gehört haben.

Was muss jetzt noch passieren, damit du von einem erfolgreichen Pilot-Projekt sprechen kannst?
Unseren ersten Erfolg haben wir mit der Zahl der abgeschlossenen Antworten bereits erreicht. Wir sind davon überzeugt, dass die Ergebnisse uns einen ersten guten Überblick über Hockey-Deutschland bringen werden, was unser nächster Erfolg wäre. Wenn die Analyse uns dabei hilft, zwei bis drei initiale Partner zu gewinnen, die Aufmerksamkeit der HOCKEYLIGA zu erhöhen und die Produkte und Services für unsere Mitglieder zu optimieren, ist das Projekt geglückt. Wir befinden uns auf einem guten Weg, haben aber noch einiges vor uns.

Wer noch nicht teilgenommen hat, hier geht es zur Zielgruppenanalyse.

Foto: HOCKEYLIGA e.V. / Stephan Fehrmann (sports-gallery.de)