Mitglieder beauftragen Präsidium zum Abschluss des Kooperationsvertrages

06.02.21

Die Mitglieder des Hockeyliga e.V. haben auf ihrer außerordentlichen Versammlung das Präsidium einstimmig beauftragt, den Kooperationsvertrag mit dem Deutschen Hockey-Bund (DHB) abzuschließen und mit den BLVV-Sprechern gemeinsam die weiteren Umsetzungsschritte zur Übernahme des Bundesliga-Spielbetriebs anzugehen.

Zuvor hatten sich die Vertreter der Bundesligavereinsversammlung (BLVV) am Samstag auf derselben virtuellen Veranstaltung ebenfalls einstimmig dafür ausgesprochen, die weiteren zur Umsetzung notwendigen Schritte anzugehen. „Das Votum ist überwältigend, ebenso wie die Beteiligung an unserer heutigen Versammlung. 80 Prozent der Teams waren vertreten“, sagt Ligapräsident Dirk Wellen.

Damit der Hockeyliga e.V. wie geplant zur Feldsaison 2021/22 den Spielbetrieb der 1. und 2. Bundesligen eigenständig organisieren und durchführen kann, muss die Satzung des DHB noch entsprechend geändert werden. Ein solcher Antrag wird nun finalisiert und beim nächsten DHB-Bundestag am 15. Mai 2021 in Berlin zur Abstimmung gestellt. An der heutigen Sitzung der Vereinsvertreter und -vertreterinnen nahmen auch die DHB-Präsidiumsmitglieder Henning Fastrich und Christian Deckenbrock, Sportdirektor Christoph Menke-Salz sowie der Vorsitzende des Bundesausschusses Michael Timm teil.

Nach dem starken Votum der Mitglieder stellten die Hockeyliga-Vertreter auch die nächsten Arbeitsschritte zur Professionalisierung der Bundesligen auf verschiedenen Ebenen vor. Zudem wurde das dreiköpfige Präsidium einstimmig um Valentin Heyl erweitert. „Ich freue mich, jetzt auch mit gewähltem Mandat die digitalen und medialen Aspekte der Bundesligen weiter voranzutreiben“, sagt der Mannheimer.

Foto: HOCKEYLIGA e.V.