Ligacup: Vorschau Damen-Vorrunde Nord

16.08.21

In der Vorrunde Nord dürfen sich die gastgebenden Damen vom Bremer HC gleich auf vier Gäste aus der 1. Bundesliga freuen. Der Harvestehuder THC, der Großflottbeker THGC, Uhlenhorst Mülheim und Aufsteiger Club Raffelberg sind alle Teil der Bremer Gruppe. Komplettiert wird das Sechserfeld von Zweitligist Eintracht Braunschweig, gegen das der BHC am Freitagabend (19.15 Uhr) die Auftaktpartie bestreitet.

Das Duell der beiden Nord-Zweitligisten ist auch das einzige am Freitag, da die ebenfalls eingeplanten Derbys zwischen Mülheim und Raffelberg sowie HTHC und Flottbek im Vorfeld in Mülheim respektive Hamburg stattfinden, um den Teams eine entspannte Anreise in die Bremer Hansestadt zu ermöglichen. Daher beginnt das eigentliche Turnier beim BHC auch erst am Samstagmorgen mit einem Sponsoren-Empfang.

„Wir freuen uns sehr, solche Events ausrichten zu können, denn das ist eine super Möglichkeit unseren Verein zu präsentieren. Ich denke auch, dass viele Zuschauer kommen werden“, sagt BHC-Trainer Martin Schultze, der zudem einer der Initiatoren des neuen HOCKEYLIGA-Cups ist. „Ich freue mich sehr, dass das Turnier nach der pandemiebedingten Verschiebung im letzten Jahr jetzt an den Start geht. Ich glaube fest daran, dass das eine weitere Topveranstaltung neben dem Final Four werden kann.“

Mit den BHC-Damen hat er in dieser Saison erneut das Ziel Erstliga-Aufstieg vor Augen. „Für uns ist das Highlight natürlich der Vergleich mit den Erstligisten“, sagt Schultze, der seine Damen aber keineswegs als Außenseiter sieht. „Ich würde natürlich schon gerne am Viertelfinale kratzen. Unser Ziel ist es, am Sonntag noch um die Qualifikation mitzuspielen und die Bundesligisten ein bisschen zu ärgern.“ Mit Blick auf die Kräfte in der Gruppe nennt der Bremer Coach Großflottbek als Favoriten, beim HTHC tut er sich mit einer Einschätzung schwer, da er noch nicht weiß, welche Spielerinnen bei den Schwarz-Gelben auflaufen werden. „Ich hoffe, dass wir gegen Mülheim und Raffelberg mithalten können“, sagt Schultze, gegen Braunschweig peilt er einen Auftaktsieg an.

Die Bremerinnen haben vier studienbedingte Abgänge zu verzeichnen, können sich im Gegenzug aber über Zugänge aus der eigenen Jugend und Comebackerin Chantal Bausch freuen. Zudem läuft die Belgierin Sofia Viarengo sowie Annika Ruef aus Heimfeld nun für den BHC aus. Extrem verstärkt hat sich auch der GTHGC, der in der Vorsaison den Erstliga-Klassenverbleib im Penaltyschießen gegen Rüsselsheim sicherte. Dennoch werden die meisten Zugänge in Bremen gar nicht dabei sein.

Die Olympioniken Jette Fleschütz und Argentiniens Silbermedaillengewinnerin Agostina Alonso bekommen eine Pause, das Trio um Neuzugang Sandra Tatarczuk sowie Monika Polewczak und Torfrau Marta Kucharska steht im polnischen Kader bei der Europameisterschaft II. „Wir freuen uns auf den Hockeyliga Cup, auch wenn dort viele unser Spieler noch nicht zum Einsatz kommen werden“, sagt Trainerin Katharina Frank. „Wir werden das Turnier nutzen, um unser Spiel zu verbessern und viel Zeit mit dem Team zu verbringen.“

Uhlenhorst Mülheim musste nach der starken letzten Saison, in der das Team im Viertelfinale den haushohen Favoriten Mannheimer HC am Rande der Niederlage hatte, einige personelle Verluste hinnehmen. Prominenteste Abgänge sind Olympionikin Maike Schaunig nach Düsseldorf zum DHC, Katharina Kiefer zum HTHC und Aina Kresken zum MHC. Dennoch verspricht Neu-Coach Phil Neuheuser für Überraschungen zu sorgen. Dieses Ziel haben Aufsteiger Raffelberg und Außenseiter Braunschweig aber mit Sicherheit auch.

Der Eintritt zu allen Spielen ist kostenfrei. Draußen besteht keine Nachweispflicht, aber der BHC empfiehlt jedem Gast sich im ansässigen Testzentrum samstags und sonntags zwischen 9.00 und 12.00 Uhr auf das Corona-Virus testen zu lassen. Für das Betreten der Innengastronomie gilt die 3G-Regel (genesen, geimpft, getestet).

Die Spiele werden über aisportswatch.com kostenpflichtig gestreamt, hier geht es zum Direktlink .

Foto: HOCKEYLIGA e.V. / Bremer HC