Ausblick auf die Viertelfinals mit Kölner Beteiligung

29.04.21

Für die 1. Damen von Rot-Weiss Köln geht die Reise an diesem Wochenende nach Hamburg- Hummelsbüttel, mit dem Ziel sich dort das Ticket für das Final Four in Mannheim zu sichern. Gewinnt Köln dieses, gibt es am Sonntag, dem 2. Mai um 11.30 Uhr das entscheidende dritte Spiel dieser Serie an gleicher Stelle. Da die Herren von Rot-Weiss Köln als bestes Team der regulären Saison in die Playoffs einzogen, haben sie den Vorteil Spiel zwei und ein mögliches Spiel drei gegen den Club an der Alster an diesem Wochenende auf eigenem Platz in Köln-Müngersdorf zu spielen.

Vorschau KTHC 1.Damen Playoff Viertelfinale Spiel 2 und eventuell Spiel 3

Spiel zwei wird am Samstag, dem 1. Mai um 13 Uhr angepfiffen. Nachdem Spiel eins unglücklich mit 5:6 nach Penalty- Shootout verloren wurde, sind für das Team von Cheftrainer Markus Lonnes weiterhin zwei Siege nötig, um in das Halbfinale einzuziehen. ,,Die Niederlage war am Anfang sehr enttäuschend und ärgerlich, da wir meiner Meinung nach überlegen gespielt hatten. Es ging mental aber recht schnell danach schon wieder bergauf, wir sind voller Tatendrang und Energie“, beschreibt Nationalstürmerin Pia Maertens die Nachwirkungen der knappen Niederlage in Spiel eins. Lonnes, der sein Team bis zum Viertelfinale in Topform bringen wollte, sieht sein Team noch nicht ganz dort, aber auf einem guten Weg dahin. Der Auftritt vom letzten Sonntag macht in jedem Fall Hoffnung, war das Team doch kurz davor mit dem zwischenzeitlich möglichen 3:1 eine Vorentscheidung herbeizuführen.

,,Wir müssen unbedingt unsere Chancen besser verwerten und defensiv weniger zulassen, dann ist für uns alles möglich. Drei Tore gegen den UHC sind gut, aber drei Gegentore auch zu viel“, beschreibt Pia Maertens, wie die Best-of-Three Serie von ihrem Team gedreht werden soll. Was bereits gut funktionierte waren die Strafecken, die bei vier Versuchen zu einem Tor, einem Siebenmeter und einer weiteren Großchance führten. ,,Der UHC musste in Spiel eins nicht mal besonderes machen, es waren unnötige Ballverluste von uns, die zu den Gegentoren führten. Ihre Topspielerinnen mussten individuell nicht alles hierfür zeigen,“ beschreibt Markus Lonnes die Abwehrprobleme seines Teams am letzten Sonntag. In dieser Einschätzung liegt aber auch eine Gefahr für Köln, da die UHC Topspielerinnen Lena Micheel, Amelie Wortmann und vor allem Charlotte Stapenhorst im ersten Spiel individuell noch Luft nach oben hatten.

Für die Domstädterinnen spricht wiederum die ausgezeichnete Auswärtsbilanz gegen die Top vier Teams dieser Saison. Von fünf Auftritten beim Mannheimer HC (2mal), dem Düsseldorfer HC, dem Club an der Alster und eben dem UHC Hamburg ging lediglich eine Partie verloren, und das bereits im September 2019 beim zweiten Saisonspiel in Mannheim. ,,Eine sehr gute Frage warum das so ist, so wirklich kann ich mir das auch nicht erklären. Vielleicht ist es, weil die Spielerinnen mehr Zeit für sich haben, vielleicht die andere Atmosphäre auswärts. Da wir diese Saison definitiv nicht mehr zu Hause spielen, hoffe ich aber, dass unsere Auswärtsstärke bestehen bleibt“, sagt Lonnes zur starken Bilanz seines Teams auf fremden Plätzen. Gut für das Selbstbewusstsein der Kölnerinnen sollte auch der 4:1 Sieg beim UHC im letzten Oktober sein, als man den Gastgeberinnen nach anfänglichen Rückstand kaum noch eine Chance ließ.

Zu sehen sein werden die Spiele wieder im Stream, diesmal auf dem YouTube Kanal des UHC Hamburg, UHC Live

Vorschau KTHC 1.Herren Playoff Viertelfinale Spiel 2 und eventuell Spiel 3

Anpfiff für Spiel zwei ist am Samstag, dem 1.Mai um 13 Uhr und für ein mögliches Spiel drei am Sonntag, dem 2.Mai ebenfalls um 13 Uhr. Auf die Frage, was er denn am Sonntag um 13 Uhr geplant hat antwortet KTHC Cheftrainer André Henning: ,,Gute Frage, ich habe das Wochenende natürlich mehrschichtig geplant, das gebührt schon der Respekt vor dem Gegner. Aber natürlich hätte ich nichts dagegen, wenn wir die Serie am Samstag entscheiden ist und ich am Sonntag um 13 Uhr nicht an der Seitenlinie stehe.“ Da Köln am letzten Samstag beim Club an der Alster gewann, besteht eben die Möglichkeit bereits am Samstag das Ticket für das Final Four in Mannheim zu lösen.

In einem schön anzuschauenden, sehr taktischen Spiel konnte Rot-Weiss letztendlich souverän mit 2:0 zu gewinnen und sich so zwei Matchbälle zum Seriengewinn erspielen. Hierbei zeigte sich nicht nur die individuelle Klasse der Kölner, wie die der beiden (Traum-)Torschützen Mink van der Weerden und Christopher Rühr, sondern auch die enorme Stärke in der Breite. So war es letztendlich vor allem die Defensive, die dem Hauptrundensieger beim Gastspiel in Hamburg zum Erfolg brachte und auch in Spiel zwei zum klaren Favorit macht. ,,Ich war zufrieden mit Spiel eins, wir standen extrem sicher, haben sehr wenig zugelassen. Aus Trainer-Sicht bin ich immer happy mit solchen Spielen.“ Für den Zuschauer gab es zwar immerhin zwei sehr sehenswerte Tore und einige schöne Paraden der Torhüter Vincent Vanasch (Köln) und Tommy Brückner (Alster), aber ein visuelles Schmankerl war es eher nicht.

Hoffnung, dass dies am Samstag besser wird macht Henning aber durchaus:,, Ich glaube schon, dass Alster etwas offensiver spielen wird, das müssen sie jetzt eigentlich auch mit dem 0:1-Rückstand in der Serie. In der DNA meines Teams steckt auch viel Offensiv-Qualität, die Spieler wollen gerne spektakuläres Angriffshockey spielen und ich bin optimistisch, dass es davon mehr geben wird als letzten Samstag. Aber ganz ehrlich, mir geht Ergebnis vor Entertainment.“ Favorit sind sie auf jeden Fall, aber es gab in Spiel eins schon einige Warnschüsse, der sich in starker Form befindlichen Alsteraner, auf das Kölner Tor.
Es besteht also berechtigte Hoffnung, dass es am Samstag ein Spiel zu sehen gibt, welches zumindest etwas mehr Entertainment bietet als Match eins.

Zu sehen sein wird Spiel zwei, wie ein mögliches Spiel drei, wieder im Rot-Weiss Köln Kanal auf YouTube.

Text & Bild: Presseinformation Rot-Weiss Köln