2. BL Herren: Nur noch zwei können dem CHTC folgen

Nord-Spitzenreiter Crefelder HTC muss in der Rückrunde der 2. Bundesliga Herren im Frühjahr nur noch Gladbacher HTC und Großflottbeker THGC als Konkurrenten im Aufstiegsrennen betrachten. Mit sechs Zählern Vorsprung auf das punktgleiche Duo geht der CHTC in die Winterpause.

Ohne ein Zeichen der Schwäche kam der Crefelder HTC zu seinem zehnten Sieg im elften Spiel (bei einem Unentschieden). Bei Schwarz-Weiß Köln, der tags zuvor noch ein 2:2 in Neuss geschafft hatte, siegte der Tabellenführer durch drei Eckentore von Timo Kossol sowie Feldtoren von Philip Jansen und Jonathan Ehling ungefährdet mit 5:0 (3:0). Bereits nach 13 Minuten hatte der CHTC mit drei Treffern die Verhältnisse klargestellt.

Verfolger Gladbacher HTC konnte sich seiner drei Punkte im Auswärtsspiel beim Marienburger SC (Foto) lange nicht sicher sein. Bis in vierte Viertel hinein stand es 0:0, dann trafen Abdud Cassiem, Daan Schenck und Elias Trueson noch zum 3:0-Erfolg für den GHTC. Auch der Großflottbeker THGC als dritter noch verbliebender Aufstiegsanwärter tat sich schwer. Im Hamburg-Derby gegen den Klipper THC fiel 40 Minuten lang kein Tor, dann brachten Saul Esteve und Vincent Riemenschneider die Flottbeker 2:0 in Front. Aber Tim Paulsen verkürzte umgehend. Doch zu mehr reichte es Klipper nicht. Flottbek brachte das 2:1 über die Zeit und beendete die Hinrunde ungeschlagen als Tabellendritter.

Zwei Eckentore seiner Olympiasieger Linus Butt und Jan-Marco Montag sicherten Blau-Weiß Köln den 2:1 (1:0)-Heimsieg über Schwarz-Weiß Neuss. Die Gäste hatten durch Krystian Sudol unmittelbar nach der Halbzeit ausgeglichen, gingen aber noch im dritten Viertel in Rückstand, der kein zweites Mal wettgemacht werden konnte. Beide Teams sind jetzt punktgleich und haben bei 14 Zählern Rückstand auf Krefeld mit dem Aufstieg wohl nichts mehr zu tun.

Der Bonner THV rettete mit einem Treffer von Jakob Misof in der vorletzten Minute noch ein 1:1-Unentschieden gegen den DSD Düsseldorf, der von der sechsten Minute an eine durch Lukas Mertgens herausgeschossene Führung hatte, diese aber nicht bis zum Schlusspfiff halten konnte. Den Gästen nutzt der Punkt mehr als Bonn, das ohne Sieg einfach das Punkteloch zum Rest nicht schließen kann. Das Duell der beiden bislang punjtgöleichen Vorletzten zwischen DHC Hannover und THK Rissen konnten die niedersächsischen Gastgeber nach einem 0:1-Pausenrückstand (Philip Weber traf per Ecke für den THK) noch durch Tore von Clemens Metz, Christian Bati und Leon Bernstein mit 3:1 für sich entscheiden. Drei grüne, fünf gelbe und eine gelb-rote Karte waren ein Zeichen dafür, dass viel Hektik im Spiel war.

Foto: HOCKEYLIGA e.V. / David Urban

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