2.BL Damen: CHTC nutzt die Gunst der Stunde

12.09.21

Weil Nord-Aufstiegsfavorit Bremer HC am Wochenende nur einmal punkten konnte (das aber souverän erledigte), übernahm der Crefelder HTC mit einem Vier-Punkte-Auswärtswochenende die Tabellenführung.

Der Rüsselsheimer RK konnte in Leipzig Frustbewältigung für das verlorene Zehlendorf-Spiel betreiben. Beim ATV kamen die Hessinnen zu einem klaren 8:0 (5:0). Vor der Pause trafen Celina Hocks (2), Pauline Heinz (2) und Mara Bentscheck, kurz vor Ende glückte Carla Anagnostou noch ein lupenreiner Hattrick.

Nord-Favorit Bremer HC fuhr auf heimischem Platz seinen zweiten Zu-Null-Sieg ein. Dem 4:0 über Klipper folgte nach dem ungeplant spielfreien Samstag (das Spiel gegen Bonn fiel wegen eines Coronafalles beim BTHV aus; auch TG Heimfeld war deswegen am Sonntag kurzfristig spielfrei) nun ein 3:0 über Blau-Weiß Köln. Greta Schulze, Lilli Bode und Lena Frerichs hatten schon nach 17 Minuten für den späteren Endstand gesorgt.

Ihre Tabellenführung verloren die Bremerinnen trotzdem, da andere Teams eben schon dreimal punkten konnten. Die Chance ergriff der Crefelder HTC (Foto). Dem 1:1 am Samstag in Heimfeld folgte am Sonntag nun ein 3:1-Sieg in Braunschweig. Jule Hufer, Anna Küskes und Helene Stöckmann trafen für die Westdeutschen. Für die Eintracht, die durch Marlene Margraf zum 1:1 ausgleichen konnte, war es nach dem Vortags-2:3 gegen Düsseldorf ein Null-Punkte-Wochenende.

Klipper Hamburg wähnte sich schon an einem Sechs-Punkte-Wochenende angelangt zu. Nach dem 6:0 über Essen führten die Hanseatinnen auch gegen DSD Düsseldorf durch den frühen Eckentreffer von Lena Roggenbau mit 1:0. Die Führung hielt bis zur vorletzten Minute, ehe die Gäste dann durch Sandra zur Linden doch noch zum 1:1-Endstand ausgleichen konnten.

Schon in der ersten Halbzeit legte der Nürnberger HTC den Grundstock zum Heimsieg über den Feudenheimer HC. Linda Müller, Julia Nicklas und Melissa Herkert stellten die 3:0-Pausenführung her, im zweiten Durchgang konnte Leah Lörsch für die Mannheimer Gäste lediglich noch zum 3:1-Endstand verkürzen. Ebenfalls einen 3:1-Heimsieg feierte Polo Hamburg über ETUF Essen. Catalina Ness, Lilly Dittmeyer und Marleen Hartmann sorgten schon bis zur Pause für klarer Verhältnisse, Schlusslicht Essen konnte durch Annika Witte nur noch verkürzen.

Bereits nach zwei Spielminuten war in der Partie zwischen TC Blau-Weiss Berlin und TSV Schott Mainz das Schlussergebnis hergestellt worden. Annika Winkelmann traf für die Gastgeberinnen, die in der Folge eher am zweiten Treffer als Mainz am Ausgleich dran waren. So gelang Berlin mit dem 1:0 der erste Dreier, derweil die Süddeutschen weiter auf ihr erstes Tor als auch auf ihren ersten Punkt warten müssen.

Foto: Crefelder HTC