1. BL Herren: Weiße Westen sind gefordert

16.09.21

Wie belastbar sind die weißen Westen von Köln und Harvestehude? Die Tabellenführer der beiden Herren-Staffeln in der 1. Hockey-Bundesliga stehen am vierten Saisonspieltag vor schwierigen Auswärtsaufgaben. Die Rot-Weiss-Herren müssen am Samstag beim Berliner HC ran, der HTHC ist beim Mannheimer HC zu Gast.

Die mit sechs Punkten aus drei Spielen ebenfalls sehr ordentlich in die neue Runde gestarteten Hauptstädter werden Köln auf alle Fälle alles abverlangen. Doch der amtierende Meister aus dem Rheinland hat bislang alle Versuche der Konkurrenz abgewehrt, die Kölner vom Erfolgskurs abzubringen. Makellos mit drei Siegen ist auch Harvestehude aus den Startlöchern gekommen. Von einem „Traumstart“ spricht HTHC-Trainer Christoph Bechmann, wobei er weiß, dass unter den bisherigen Gegnern (den BHC mal ausgenommen) noch kein absolutes Topteam dabei war. Das ändert sich jetzt am Samstag, wenn die Hanseaten beim Mannheimer HC spielen. „In den letzten Jahren konnten wir da nie gewinnen. Das würden wir liebend gerne ändern und mal einen Dreier mitnehmen“, sagte Bechmann dieser Tage. Der MHC ist mit nur vier Punkten bislang hinter den Erwartungen zurückgeblieben und wird auch deshalb alles daransetzen, die gute Heimbilanz gegen Harvestehude (da zählt auch der 4:2-Sieg aus dem DM-Viertelfinal-Rückspiel vom April 2021 dazu) fortzuführen.

Beim Spiel Hamburger Polo Club gegen Uhlenhorst Mülheim treffen die beiden Tabellenzweiten der Sechserstaffeln aufeinander. Damit sind die oberen drei beider Gruppentabellen unter sich, entsprechend kommen die anderen drei Partien des Wochenendes aus der unteren Tabellenhälfte. Bei den Duellen TSV Mannheim gegen Club an der Alster sowie UHC Hamburg gegen Düsseldorfer HC spielen die Vierten gegen die Fünften. Mehr Keller als beim Spiel Nürnberger HTC gegen SC Frankfurt 80 geht nicht. Beide sind punktlose Schlusslichter in ihren Staffeln und dürften nach Niederlagen mit überwiegend heftigem Charakter einen ersten Sieg als großen Motivationsschub für die kommenden Wochen empfinden.

Foto: HOCKEYLIGA e.V. / Dirk Markgraf