1.BL Damen: Die Chance, doppelt zu punkten

09.09.21

Die Schlagzahl erhöhen dürfen und müssen die zwölf Teams der 1. Bundesliga Damen. Am zweiten Spielwochenende der Feldsaison 2021/22 gibt es für alle die Chance, doppelt zu punkten. Für manche wäre es die Korrektur eines Fehlstarts, allen voran Uhlenhorst Mülheim.

Die Ruhstädterinnen waren am Startwochenende neben UHC Hamburg das einzige Team mit zwei Spielen. Weil Mülheim beide verlor (0:1 beim BHC in Berlin und 0:4 beim UHC), steht die Truppe von Phil Neuheuser, mit 25 Jahren aktuell der jüngste Erstligatrainer, schon ganz leicht unter Druck. In den Heimspielen gegen Münchner SC (Samstag) und Mannheimer HC (Sonntag) sollen die ersten Tore und Punkte her. Die beiden Mülheimer Gegner sind außerdem noch bei Rot-Weiss Köln zu Gast. Dabei ergibt sich die Neuauflage des DM-Halbfinals Köln gegen Mannheim vom Mai. Damals hatte sich der MHC im Shoot-out durchgesetzt.

Mit dem frischen Rückenwind von vier Punkten ohne Gegentor fährt der UHC Hamburg in den Westen. Neben dem Auftritt bei Aufsteiger Raffelberg freut man sich bei den Uhlenhorsterinnen vor allem auf das Gastspiel bei Meister Düsseldorf. „Das wird ein Highlight für uns“, ist UHC-Trainer Johannes Persoon nicht bange und wagt sogar eine kleine Kampfansage: „Wir gehen mit Selbstvertrauen in das Spiel und wollen auch was holen.“

Wie stark der Titelverteidiger ist, zeigte Düsseldorf nicht nur beim Gewinn des Liga-Cups, sondern auch beim beeindruckenden 5:0-Auftaktsieg über die personell stark aufgerüstete Flottbeker Truppe. Neben UHC hat es der DHC noch mit Harvestehude zu tun, der HTHC tritt außerdem noch beim Club Raffelberg an.

Berlin gegen Hamburg – dieses Städteduell gibt es am Wochenende gleich vier Mal. Die Hauptstadtteams Berliner HC und TuS Lichterfelde sind dabei wechselseitig Gastgeber für den Club an der Alster und Großflottbeker THGC. Da haben speziell die BHC-Damen noch etwas zu korrigieren. Der letzte Heimauftritt gegen Alster brachte im April im Viertelfinalhinspiel ein bitteres 0:6.

Foto: HOCKEYLIGA e.V. / Michael Hundt (mhu pictures)